Stadtkern, Besucherzentrum und Flüchtlinge

Alljährlich besucht der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst-Dieter Rossmann die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen seines Wahlkreises. Am Anfang des Jahres macht er seit Jahren traditionell Station in Schenefeld. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Kai Vogel erkundigte er sich nach den aktuellen Themen, möglichen Problemlagen und erkundigt sich nach dem Fortgang von wichtigen Projekten.

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von links nach rechts: Bürgermeisterin Christiane Küchenhof, der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst-Dieter Rossmann, der Schenefelder SPD-Vorsitzende Gerhard Manthei, der Landtagsabgeordnete Kai Vogel und der Schenefelder SPD-Fraktionsvorsitzende Nils Wieruch –
Wir danken dem Schenefelder Tageblatt und Christian Brameshuber für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Fotos

So erkundigte er sich nach dem Fortschritt bei der Schenefelder Stadtkernplanung rund um das Rathaus. Im letzten Jahr hatte er die frohe Kunde der Förderung dieser Planungen auch mit Bundesmitteln vernommen. Nun stehen die endgültige Festlegung des Planungsgebietes, die Kernpunkte der Planungsvorhaben und die Einbeziehung der Bevölkerung an. Verschiedene Planungsbüros werden sich in Kürze der Politik und Verwaltung vorstellen und die Möglichkeiten der Realisierung der angedachten Planung vorstellen.

Ein neueres Projekt ist die Errichtung eines Besucherzentrums bei der XFEL-Forschungsanlage. Eine Machbarkeitsstudie, 64.000 Euro steuerte der Förderfonds Nord der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein bei, 10.000 Euro kamen von der XFEL-Projektgesellschaft, 4000 Euro vom Kreis und 2000 Euro von der Stadt Schenefeld rundeten die Finanzierung ab, brachte ein positives Ergebnis. Nun gilt es genügend Gelder einzusammeln, damit die Idee auch Wirklichkeit werden kann. Der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel will Fördermöglichkeiten des Landes ausloten. „Das Besucherzentrum wäre nicht nur ein Gewinn für den Kreis Pinneberg, sondern für das ganze Land“, betonte Vogel. Auch Universitäten könnten mit ins Boot geholt werden. Angedacht sind neben Informationen über den Laser und die durchgeführten Forschungsprojekte auch Labore für Schülerinnen und Schüler.

Eine derzeit auf allen Ebenen stark diskutierte Thematik ist die steigende Zahl von Flüchtlingen und deren Unterbringung und Betreuung. Schenefeld war auch hier bereits aktiv und wird eine für dieses Jahr geschaffene halbe Stelle für die Koordinierung der Hilfe demnächst besetzen. Aber auch die Bundesebene als auch das Land Schleswig-Holstein stellen namhafte Beträge zur Unterstützung bereit. Ebenfalls positiv ist die große Anzahl von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die teilweise bereits tätig sind oder ihr Bereitschaft signalisiert haben, künftig die ankommenden Menschen in allen denkbaren Bereichen zu unterstützen.

Es ist anzunehmen, dass auch bei dem Besuch von Ernst-Dieter Rossmann im folgenden Jahr, diese Thematik noch aktuell sein wird.