Prüfung für eine U-Bahn oder S-Bahn-Anbindung nach Schenefeld

von Kai Vogel, Mitglied des Landtages Schleswig-Holstein

Seit mehreren Jahren wachsen die Pendelströme in Richtung Hamburg kontinuierlich. Ein weiterer Ausbau des ÖPNV-Netzes ist daher absolut gerechtfertigt.
Auf dieser Basis will der Hamburger Senat prüfen, ob ein Ausbau der Strecke U5 oder der S32 in Richtung Hamburger Westen eine sinnvolle Entlastung darstellen kann. Diese Schienenverbindungen werden bis zum Osdorfer Born geplant.

Die Stadt Schenefeld würde von einer direkten Anbindung an das S-Bahn oder U-Bahn-Netzes direkt an den Osdorfer Born deutlich profitieren.
Die Rot-Grünen-Koalitionsfraktionen in der Hamburger Bürgerschaft bringen im Februar einen Antrag ein, der eine Prüfung der Schienenanbindung enthält.

Bei diesem Antrag zeigt sich wieder einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Die verkehrspolitischen Sprecher der SPD, Martina Köppen für die Hamburger Bürgerschaft und der Pinneberger SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel haben sich gemeinsam dafür eingesetzt, dass die Prüfung bis nach Schenefeld ausgeweitet wird.
Eine alleinige Machbarkeitsprüfung nur für Schenefeld wäre nicht finanzierbar gewesen, doch bietet sich eine Prüfung parallel zu der jetzigen Hamburger Berechnung für Kosten einer U-Bahn oder S-Bahn an.