Das Format ist noch aus dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf als so genanntes “Town-Hall-Meeting” bekannt. Die Zuschauer können fragen und alle Fragen werden nacheinander beantwortet.

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Olaf Scholz im JUKS bei der Beantwortung der Fragen aus dem Publikum

Knapp 100 Gäste konnten auf der Veranstaltung im Schenefelder JUKS ihre Fragen an den Landtagskandidaten Kai Vogel und den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg loswerden.

Von Radfahrschnellwegen, der Nachbarschaft und gemeinsamen Infrastruktur von Hamburg und Schenefeld bis zu dem Verhalten gegenüber Putin reichte die Bandbreite dabei. Mehrfach wurde nach einem wirksamen Mittel gegen die hohen Mietpreise in der Metropolregion Hamburg gefragt. Olaf Scholz verwies auf den durch seine Regierung wieder angekurbelten Bau von öffentlich geförderten Wohnungen hin, die dämpfend auf das allgemeine Mietniveau wirken würden. Auch für das Umland wünschte er sich entsprechende Initiativen.

Ebenfalls mehrfach wurde nach den unterschiedlichen Kosten für die Kinderbetreuung dies- und jenseits der Stadtgrenze gefragt. “Ich habe drei Kinder in Krippe, Kita und der 1. Klasse. Die Betreuung kostet mich monatlich 1.000 Euro. In Hamburg nichts. Was kann die Landesregierung tun, um das auch hier zu erreichen?” schilderte ein Schenefelder Neubürger, der kürzlich aus Hamburg in die Düpenaustadt gezogen ist.

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Landtagskandidat Kai Vogel mit den Bürgermeistern Olaf Scholz und Christiane Küchenhof

“Torsten Albig hat genau dieses Ziel,” erwiderte Scholz. “Mit dem Kita-Geld hat er den Einstieg in die beitragsfreie Kinderbetreuung geschafft. Als Flächenland steht Schleswig-Holstein jedoch vor anderen Herausforderungen als der Stadtstaat Hamburg. Das muss man berücksichtigen. Und der Weg zur Beitragsfreiheit ist nicht unumstritten. Der politische Gegner möchte das ganz anders.”