Neuer Stadtkern von Schenefeld durch Bund, Land und Kommune

Einmal im Jahr besucht der Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann auf einer Rundtour durch seinen Wahlkreis auch Schenefeld. Am 28. März kam es zu dem schon traditionellen Informationsaustausch mit der Bürgermeistern Christiane Küchenhof, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Nils Wieruch und dem Mitglied des Parteivorstandes Frank Grünberg. Ebenfalls zugegen war der Landtagsabgordnete Kai Vogel aus Pinneberg.

Insbesondere die Aktivitäten rund um die XFEL-Forschungseinrichung und das geplante Besucherzentrum interessierten den bildungs- und forschungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Der beschlossenen Machbarkeitsstudie sieht der Elmshorner interessiert entgegen, versprach weitere Hilfe durch den Bund und regte eine Kooperation zwischen der Einrichtung und einer lokalen Schule an, damit auch Schenefeld von der internationalen Forschung profitiert.

Ebenfalls auf großes Interesse stieß die derzeitige Planung rund um den Stadtkern von Schenefeld. Der zuständige städtische Ausschuss für Stadtentwicklung hat den Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm “Aktive Stadt- und Ortsteilzentren” beantragt und der Bundestag hat parallel nach dem Regierungswechsel die Mittel für die Städtebauförderung von bisher 455 Millionen Euro auf 700 Millionen Euro aufgestockt. Davon kann auch Schenefeld bei den weiteren Planungen partiziperen.

Interessiert bei der Betrachtung der Planungen für den Schenefelder Stadtkern
von links nach rechts: Nils Wieruch, Kai Vogel, Christiane Küchenhof, Ernst-Dieter Rossmann und Frank Grünberg — Wir danken dem Schenefelder Tageblatt und Christian Brameshuber für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des Fotos

Kai Vogel geht davon aus, dass gerade die Mieter in Schleswig-Holsteinischen Städten wie Schenefeld im Muskelring rund um Hamburg von der im Landtag beschlossenen Mietpreisbremse profitieren. Bei Neuvermietungen wirke sich diese dämpfend auf die Steigerungen aus. Aber auch die Schaffung von kostengünstigen Wohnraum bleibt ein wichtiges Thema auf der politischen Agenda Schenefelds.