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27.01.2021

Jahresinterview Schenefelder Tageblatt

Das Schenefelder Tageblatt hat alle Fraktionsvorsitzenden zu einem Interview gebeten.

Unser Fraktionsvorsitzender Nils Wieruch beantwortete die Fragen folgendermaßen: 

Wie sind Sie bisher durch die Corona-Zeit gekommen?

Ich vermisse die sozialen Kontakte mit meinem Freundeskreis und Weihnachten und Silvester habe ich allein verbracht. Aber es gibt sicher Schlimmeres als einsame Feiertage.
Andere Menschen waren beruflich bis zur Belastungsgrenze und darüber hinaus gefordert, stehen vor einer großen Ungewissheit oder fürchten um ihre Existenz. Dem gegenüber sind meine Sorgen noch sehr überschaubar.

Werden Sie sich impfen lassen? 

Ja, wenn ich an der Reihe bin und da stehe ich in der Prioritätenliste sehr weit hinten.

Sind Sie für eine Impfpflicht beziehungsweise Privilegien für Geimpfte?

Das muss jede und jeder für sich selbst entscheiden.
Einschränkungen sollten grundsätzlich für alle gelten, unabhängig von einem Status, das gebietet die Solidarität innerhalb unserer Gesellschaft.

Halten Sie die strengen Regeln für richtig?

In allen unserer Nachbarländer sind die Einschränkungen ähnlich oder noch wesentlich härter. Trotzdem gehen die Zahlen überall weiter hoch.
Die Alternative zu den gefassten Beschlüssen wären noch strengere Regeln bundesweit für alle oder die weitere Ausbreitung der Pandemie.
Aber völlig widerspruchsfrei sind die Beschlüsse sicherlich nicht, können sie wohl auch nicht sein.

Die Beschränkungen treffen einige Branchen besonders schlimm.
Vor allem die Gastronomie gehört zu den Verlierern der Pandemie. War das Schließen von Restaurants und Bars notwendig?

In der Gastronomie gab es ausgetüftelte Hygienekonzepte und den Versuch die Risiken zu minimieren. 
Aber jeder enge Kontakt in geschlossenen Räumen erhöht die Möglichkeit der Ansteckung und es gab einige Beispiele, in denen Restaurants der Ausgangspunkt von infektiösen Ketten war. 

Auch der Einzelhandel ist betroffen. 
Haben Sie Angst davor, dass die Läden in Schenefeld schließen müssen? Was wäre die Konsequenz für die Stadt?

Insbesondere inhabergeführte Geschäfte operieren bereits an der finanziellen Grenze zur Insolvenz. Bleiben die Einschränkungen noch über einen längeren Zeitraum bestehen, sind Schließungen leider wahrscheinlich. 
Für die Stadt würde dies einen Verlust beim Angebot und der Attraktivität bedeuten.

Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die Kommunalpolitik?

Es gab weniger und kürzere Sitzungen, das mag kein Nachteil gewesen sein. 
Trotzdem konnten alle ihre Argumente in den Diskussionen vorbringen.
So weit ich es übersehen kann, haben wir alle notwendigen Entscheidungentreffen können.

Sind Projekte zurückgestellt worden?

Das Untergeschoss der Sporthalle ist mal wieder aus der Diskussion verschwunden.
Andere Projekte konnten aufgrund der Rahmenbedingungen nicht so intensiv beraten werden wie geplant

Die Satzung wurde nicht angepasst, sodass Videokonferenzen anstelle der Ausschüsse im Rathaus nicht möglich sind? 
Warum hat sich die Stadt gegen digitale Ausschüsse entschieden beziehungsweise wo liegt die Schwierigkeit darin?

Die Frage der Öffentlichkeit von Sitzungen ist nach wie vor nicht befriedigend geklärt und diese stellt ein unverzichtbares Gut für uns als SPD dar.
Nicht alle haben die technischen Voraussetzungen einer Sitzung im Internet folgen zu können und die Übertragung in einem öffentlichen und städtischen Raum für Besucherinnen und Besucher würde gegenüber einer Präsenzsitzung keine wirkliche Alternative oder gar Vorteil darstellen.
Da muss das Land noch Möglichkeiten aufzeigen.
Die Zukunft wird zeigen, wie wir da eine für alle Seiten befriedigende und rechtlich konforme Lösung hinbekommen.

Welche Herausforderungen sehen Sie im neuen Jahr auf die Stadt hinzu kommen?

Hätte ich auf diese Frage im Januar 2020 geantwortet, hätte ich im Rückblick nur verlieren können…
Im Januar 2022 werden wir alle schlauer sein und vielleicht sind es ganz andere Herausforderungen gewesen, als wir uns heute vorstellen können.

Welche Themen und Projekte liegen Ihnen für 2021 besonders am Herzen?

Verlässliche Kinderbetreuung von der Krippe über den Kindergarten und der Grundschule bis zur offenen weiterführenden Schule. Für Eltern in den kommenden Monaten essentiell wichtig.
Die Entscheidung über das endgültige Erneuerungskonzept für das Schulzentrum.
Die planerischen Voraussetzungen für die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum in Schenefeld zu schaffen.

Was wünschen Sie sich für 2021?

2022 auf dieses Jahr zurückzusehen und froh darüber sein, dass es nicht so schlimm gekommen ist wie befürchtet…

SPD Schenefeld - 14:53 @ Allgemein, Stadtentwicklung, Soziales

 
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