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25.01.2021

Inzidenzwert von 200 überschritten: weitere Einschränkungen notwendig

pm-co-pi.jpg Die SPD-Schenefeld steht hinter den weitreichenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, denn sie zielen auf einen stärkeren Schutz der besonders gefährdeten Menschen und eine Stabilisierung des Gesundheitssystems.

In den vergangen drei Tagen sind im Kreis Pinneberg jeweils über 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. 641 Menschen haben sich in den letzten 7 Tagen infiziert. Damit wird der für die Festlegung weiterer Maßnahmen entscheidende Inzidenzwert von 200 überschritten.

Wir glauben, dass alle sehr diszipliniert und vorbildlich damit umgehen. Wir müssen jetzt alle miteinander weiter durchhalten. Das ist keineswegs einfach. Wir wissen das. Gern können Sie sich auch uns wenden, wenn Sie irgendeine Form der Unterstützung benötigen.

Der Kreis erlässt deshalb eine weitere Allgemeinverfügung, die ab Montag 25. Januar bis einschließlich Sonntag 31. Januar gilt. Diese regelt im Einzelnen:

Im öffentlichen Raum:
- Spielplätze: Erwachsene müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
- Begrenzung des Tagestourismus: Die Naherholungsgebiete Himmelmoor, Holmer Sandberge und Hetlinger Schanze dürfen aus touristischen Gründen nicht betreten werden.

Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum:
- Der Bereich zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung wird um den Tornescher Bahnhof herum erweitert.
- Für die S-Bahnhofsvorplätze in Halstenbek wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt.

Einzelhandel und Gastronomie:
- Pro Haushalt darf nur noch eine Person die Verkaufsstellen des Einzelhandels oder Wochenmärkte betreten. Kinder unter 14 Jahren
dürfen ihre Eltern begleiten, wenn eine Betreuung nicht anders gesichert werden kann.
- Abholung von bestellten Speisen und Getränken ist nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Bestattungen und Trauerfeiern:
- Die Teilnehmerzahl wird auf 15 Personen begrenzt.

Schulen:
- Das Betreten von Schulhöfen außerhalb des Schulbetriebs ist untersagt.

Pflegeheime und andere Angebote der Daseinsvorsorge:
- Das Betreten von stationären Einrichtungen der Pflege ist untersagt. Hiervon ausgenommen:
Jeweils eine registrierte Besuchsperson pro Bewohner*in, Personen, deren Aufenthalt aufgrund einer stationären Betreuung
erforderlich ist, Personen der pflegerischen, erzieherischen, therapeutischen oder medizinischen Versorgung, Personen, die zur
Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich sind, Personen, die die Verpflegung sicherstellen, Warenlieferungen an einen fest
vereinbarten Punkt in der Einrichtung, Personen der Rechtspflege oder Gefahrenabwehr und Personen, die aus einem dienstlichen
Anlass die Einrichtung betreten müssen, sofern unaufschiebbar.
Ausgenommen vom Betretungsverbot ist der Besuch von Schwerstkranken und Sterbenden. Das Personal der Einrichtungen soll
möglichst täglich vor Dienstbeginn einem Antigen-Schnelltest unterzogen werden.

in Teilen aus Pressemitteilung vom 24.01.2021 des Kreises Pinneberg

SPD Schenefeld - 07:26 @ Allgemein, Soziales

 
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