Ein Kolumbarium für Schenefeld

In den vergangenen Jahrzehnten ist es in Schenefeld nicht gelungen, einen herkömmlichen Friedhof zu errichten. Grund dafür waren fehlende geeignete Flächen, die vom Untergrund her den besonderen Anforderungen eines Friedhofes genügen sowie die nicht vorhandenen finanziellen Mittel für die erste Investition, die von uns bei ca. 1,5 Mio. € veranschlagt werden.
Aus diesen Gründen hat die SPD eine Alternative zu einem konventionellen Friedhof entwickelt und möchte in Schenefeld ein Kolumbarium errichten. Hierbei handelt es sich um sehr würdevoll gestaltete Flächen, auf denen in Stelen aus Metall oder Stein Urnenbeisetzungen vorgenommen werden können.
Bereits heute entscheiden sich mehr als 60 % aller Bürger für die Urnenbeisetzung und die Tendenz ist weiter steigend.
Die Investitionen für den Start eines Kolumbariums liegen deutlich unter 100.000 € und werden durch die Belegung der Urnenfächer refinanziert. Wir stellen uns am Anfang ein Feld von 25 m im Duchmesser vor, auf dem eine Gartenanlage zu gestalten ist und etwa ein Viertel dieser Fläche mit 3 Urnenstelen ausgestattet wird, in denen zunächst 96 Urnenplätze untergebracht sind. Bedarfsgerecht kann dann diese Anlage erweitert werden.
Ein Kolumbarium könnte folgendermaßen aussehen: Eine Verschlussplatten aus Granit könnte vom Steinmetz beschriftet werden, ein Bord unterhalb der Verschlussplatte dient zum Abstellen von Kerzen, Blumen oder persönlichen Gegenständen.
Eine Erweiterung kann dann auch mit anderen Formen der Stelen erfolgen, es gibt beispielsweise auch sehr ansehnliche Stellwände, die z.B. an der Grenze der erforderlichen Fläche aufgestellt werden könnten.
Für ein Kolumbarium werden keine weiteren Gebäude erforderlich, so kann man z.B. auf eine für konventiuonelle Friedhöfe vorgesehene Kühlhalle verzichten. Neben der Bepflanzung der Flächen sind Ruheplätze für die Besucher vorgesehen, die die Möglichkeit zum Verweilen und Gedenken eröffnen.