Kai Vogel ist Kandidat für Schenefeld zur Landtagswahl

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Direktkandidaten für die SPD im Kreis Pinneberg
von links nach rechts:
Helge Neumann, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Pinneberg-Nord
Thomas Hölck, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen
Beate Raudies, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Elmshorn
Kai Vogel, SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Pinneberg
Ministerpräsident Torsten Albig

Die SPD im Kreis Pinneberg schickt als vierten und letzten Kandidaten den SPD-Landtagsabgeordneten Kai Vogel ins Rennen um ein Direktmandat bei der Landtagswahl im kommenden Jahr. Er kandidiert im Wahlkreis 24, der die Städte Pinneberg und Schenefeld sowie die Gemeinde Halstenbek umfasst.

Vogel ist einstimmig von einer Mitgliederkonferenz der drei SPD-Ortsvereine zum SPD-Kandidaten für den Wahlkreis gewählt worden; er ist bereits seit der Wahl im Mai 2012 Landtagsabgeordneter für seine Partei.

In seiner Fraktion hat er die Funktion des Sprechers für Schulpolitik und Verkehrspolitik. Außerdem gehört er dem Bildungsausschuss und dem Wirtschaftsausschuss des Landtags an. In seiner Heimatstadt Pinneberg ist Vogel zudem Mitglied der Ratsversammlung. Der Sozialdemokrat wurde 1968 in Eutin geboren und absolvierte ein Lehramtsstudium in Kiel. Bis er Abgeordneter wurde, war er stellvertretender Schulleiter in Tornesch. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Torsten Albig, Ministerpräsident
Kai Vogel
Lennart Feix, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Pinneberg

Vor der Nominierung Vogels hatte Ministerpräsident Torsten Albig die Parteimitglieder auf die Landtagswahl eingestimmt. Er prophezeite einen “Sammlungswahlkampf”, sieht den Hauptgegner aber nicht allein in der CDU, sondern in Kräften, die Ängste schürten. Gegen sie müssten die Sozialdemokraten im Wahlkampf Flagge zeigen und die eigenen Werte wie Toleranz, Gerechtigkeit und Solidarität hochhalten.

Seiner Regierungskoalition stellte er ein gutes Zeugnis aus. “Eine starke Koalition” könne an jeden Punkt einen Haken machen, den sie sich im Koalitionsvertrag am Beginn der Legislaturperiode vorgenommen und versprochen hatte.

Zentrales künftiges Projekt werde die Beitragsfreiheit für die Kinderbetreuung sein. In zehn Jahren soll die komplette Gebührenfreiheit von der Krippe bis zur Hochschule in Schleswig-Holstein erreicht werden. Als ersten Schritt hat der Landtag die Einführung eines Kita-Geldes in Höhe von 100 Euro pro Monat beschlossen. Ab 1. Januar 2017 profitieren davon Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren in einer Krippe oder in Tagespflege betreuen lassen.

Zäsur in Deutschland

Die SPD wird den Kampf für das demokratische Zentrum in Deutschland mit voller Entschlossenheit aufnehmen.

Portraits des Parteivorstands der SPD am 04.12.2011 in Berlin

Sigmar Gabriel – SPD=Parteivorsitzender

Der Wahlabend am letzten Sonntag war eine Zäsur in Deutschland. Die demokratische Mitte in Deutschland ist kleiner geworden‎. Das sollten wir alle sehr ernst nehmen.

Die Geschichte unseres Landes hat in den letzten Jahrzehnten eines gezeigt. Unser Land war dann sicher, stark und handlungsfähig, wenn das demokratische Zentrum stark war. Wer dieses Zentrum schwächt, schwächt unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere Demokratie.

Und deshalb, und das ist die wichtigste Botschaft dieses Abends, wird die SPD den Kampf für das demokratische Zentrum in Deutschland mit voller Entschlossenheit aufnehmen.

Das Deutschland, das in Jahrzehnten entstanden ist, ist ein liberales Land mit einem starken sozialen Zusammenhalt. Dafür steht die SPD: für Liberalität und sozialen Zusammenhalt.

Und wir werden nicht zulassen, dass die großen Vereinfacher in diesem Land die politische Substanz und die Richtung der deutschen Politik gefährden, in Frage stellen oder gar unterminieren. Ich rufe alle auf, sich diesem Kampf um die demokratische Mitte in unserem Land zusammen mit uns anzuschließen.

Und ich sage allen: Protest wählen löst nicht ein Problem in unserem Land. Im Gegenteil, es spaltet die Gesellschaft. Und diejenigen, die nicht wählen gegangen sind, sollten verstehen, dass sie dann Ergebnisse bekommen, die sie am wenigsten wollten.

Aber dieser Wahlabend zeigt auch: Haltung, Klarheit, Mut zur politischen Auseinandersetzung lohnt sich. Diejenige, die das in den letzten Monaten zu ihrer Richtschnur, zu ihrem Markenzeichen gemacht hat, ist Malu Dreyer.

Liebe Malu,
die gesamte SPD gratuliert Dir zu diesem Ergebnis und noch mehr dazu, wie Du dieses Ergebnis erzielt hast. Wir, die gesamte Partei, sind stolz auf die gesamte SPD in Rheinland Pfalz. Du hast die Politik der gespaltenen Zunge deiner Herausforderin entlarvt und in die Schranken gewiesen. Das ist gut für Rheinland-Pfalz und das ist gut für ganz Deutschland.

Der Einsatz für das Land Rheinland-Pfalz von der Bildungspolitik bis zur wirtschaftlichen Dynamik hat sich gelohnt. Es ist gut, dass Leistung in der Politik mehr zählt als populistische Kampagnen.

Das gilt auch für die Flüchtlingspolitik: Malu Dreyer und die gesamte SPD haben für europäische Antworten auf die Herausforderungen der Flüchtlingsbewegung gekämpft – und gegen nationale Alleingänge und neue Grenzregime in Europa. Und Malu Dreyer hat gemeinsam mit der SPD in Bund und Ländern das Thema Integration ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt und zugleich deutlich gemacht, dass wir uns um alle in Deutschland kümmern: um die, die neu zu uns kommen ebenso wie um die, die hier leben.

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben die verloren, die all das anders sehen. Ich hoffe, dass diese Botschaft jetzt endlich auch in München und anderswo in der CDU und CSU verstanden wird.

Der Spaltpilz und die wiederkehrenden Versuche dieser Politik und der eigenen Kanzlerin in den Rücken zu fallen, ist in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bestraft worden. Und hat die selbsternannte Alternative nur wichtiger und interessanter gemacht.

Ich gratuliere auch ausdrücklich Winfried Kretschmann. Auch er hat wie Malu Dreyer Haltung und Klarheit bewiesen. Das ging zu Lasten der SPD in Baden-Württemberg. Denn die Baden-Württemberger wollten Wolf nicht, auch jemand, der dem Populismus im Wahlkampf nicht widerstanden hat.

Viele Wählerinnen und Wähler in Baden-Württemberg wollten Winfried Kretschmann als Ministerpräsidenten behalten und den CDU-Kandidaten verhindern. Das hat es Nils Schmid, der SPD, nicht leicht gemacht. Lieber Nils, herzlichen Dank für Deinen Einsatz, für das, was Ihr in der Regierung geleistet habt. Vieles, was in der Regierung in Baden-Württemberg passiert ist, wäre ohne Dich nicht möglich gewesen.

In den neuen Bundesländern müssen wir noch stärker die Menschen abholen und ansprechen. Gerade dort sollten sich alle daran erinnern, dass ohne Demokratie vieles nichts ist. Freiheit muss auch 26 Jahre nach der Einheit immer wieder erstritten werden. Liebe Katrin Budde, auch Dir Dank für Deinen Einsatz.

Ich bleibe bei dem, was ich vor der Wahl gesagt habe: Deutschland braucht ein neues Solidarprojekt für das ganze Land. Zu viele Menschen fühlen sich in der Entwicklung unseres Landes nicht mehr verstanden und mitgenommen. Das müssen wir ändern. Deutschland braucht ein soziales Investitions- und Modernisierungsprogramm. Das werden wir bei der Bundestagswahl 2017 zur Abstimmung stellen. Damit Alternativen dann auch klar sind.

Der CDU-Vorsitzenden will ich eines sagen: Die SPD wird in dieser Koalition weiterhin konstruktiv arbeiten. Damit dies gelingt, müssen die Chaostage in der CDU/CSU ein Ende haben und die täglichen Querschüsse müssen beendet werden. Gerade jetzt muss gut regiert werden. Das hat aber eine Voraussetzung: Es muss endlich wieder klar sein, wer was in der Union zu sagen hat. Darauf haben wir als Koalitionspartner, unsere europäischen Partner und auch die Wählerinnen und Wähler in Deutschland einen ‎Anspruch.

SPD Schenefeld: Versprochen – Gehalten?

150816GehaltenDas Schenefelder Tageblatt hat in einer Serie die Wahlversprechen der Parteien zur Halbzeit der aktuellen Wahlperiode auf den Prüfstand gestellt. Am 13. August 2015 wurde die Arbeit der SPD-Fraktion bewertet.
Wir danken dem Schenefelder Tageblatt und ihrem Redakteur Christian Brameshuber für die freundliche Genehmigung zum Abdruck des Artikels und Verwendung des Bildmaterials.

Mit Steuererhöhung zum Wahlsieg

Neue Serie: Der Parteien-Check – Schenefelds SPD hat den Bürgern vor dem Urnengang reinen Wein eingeschenkt!
Wahlkämpfe: Das ist die Zeit der großen Versprechungen, die Zeit der Geldgeschenke, die Zeit der Marktschreier. 2013 wurde in Schenefeld um die Gunst der Wähler gekämpft. Die Legislaturperiode ist fast zur Hälfte rum. Unsere Zeitung macht den Parteien-Check. Was wurde versprochen? Was wurde eingelöst oder zumindest schon angeschoben? Zum Auftakt nehmen wir den Wahlsieger, die SPD, unter die Lupe. Sie ist mit neun Abgeordneten im Rat vertreten. Weiterlesen

Liebe Martina!

Martina FriederichsDu hast in Schenefeld deine ersten politischen Schritte gemacht und wir mussten Dich schweren Herzens gen Hamburg ziehen lassen.

Wir wünschen Dir, Olaf Scholz und der Hamburger SPD viel Erfolg bei der Wahl zur Bürgerschaft am Sonntag!

Mögen viele Kreuze, am besten jeweils fünf, deinen Einzug in die Bürgerschaft ermöglichen!