OV Schenefeld stellt die Kandidaten zur Kommunalwahl 2018 auf

SPD stellt sich für die Kommunalwahl 2018 auf

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Schenefelder Tageblatt.

Schenefelder Ortsverein nominiert 24 Kandidaten / Schwerpunkte für das Programm stehen fest

Kandidaten2018

SCHENEFELD Die Kandidatenliste steht. 25 Genossen haben sich im Lustis ge­troffen. um über die Kandidatinnen und Kandidaten der Schenefelder SPD für die Kommunalwahl am 6. Mai abzustimmen. Die SPD-Mitglieder bestätigten mit großer Mehrheit den Vorschlag des Vorstandes, teilt Fraktionsvorsitzender Niels Wieruch mit.

Der SPD Bundestagsabgeordnete Kai Vogel leitete die Wahlkonferenz. Ein Team aus erfahrenen Kräften und Neulingen – aus allen Altersstufen und sämtlichen Lebensbereichen – will für die Schenefelder Sozialdemokraten um die Gunst der Wähler werben.

Mit Gudrun Bichowski führt die aktuelle Bürgervorsteherin die Liste als Spitzenkandidatin an. Auf Platz 2 folgt der Fraktionsvorsitzende Wieruch. Die Vorsitzende des Sozialausschusses und stellvertretende Bürgermeisterin Monika Stehr folgt auf Platz 3. Der Fachmann für das Feld der Stadtentwicklung Ronald Vierke wurde von der SPD auf den vierten Platz nominiert. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende für Bauen und Angelegenheiten der Feuerwehr Kai Harders folgt auf Platz 5. Abgerundet werden die ersten Listenplätze durch den Finanzex­perten und politischen Neuling Alexander Forst.

Auch die Eckpunkte des Wahlprogramms stehen fest. Die Schenefelder konnten vorab ihre Anliegen vorbringen. Bei mehreren Veranstaltungen im Januar wollten die Genossen mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Dabei hätten sich drei Schwerpunkte ergeben, erläutert Wieruch im Gespräch mit unserer Zeitung. Beson­ders am Herzen liege den Menschen bezahlbarer Wohnraum. Viele hätten Bedenken. ob sie sich Schenefeld noch leisten können, sollten sich die Lebensum­stände ändern – beispielsweise bei Renteneintritt oder wenn Nachwuchs unterwegs ist.

Zudem wollen sich die Sozialdemokraten um die Verbesserung der Bildung bemü­hen. Dazu gehört ebenso die Sanierung des Schulzentrums wie ein ansprechendes Angebot für die Kinder der Grundschulen und genügend Krippen- und Kitaplätze. Besonders bei den Jüngsten fordern viele Eltern das Hamburger Modell, so Wieruch. In der Hansestadt ist die Betreuung für fünf Stunden kostenfrei. Für die Kita-Leistung in diesem Umfang mit Mittagessen ist seit 2014 kein Eltembeitrag mehr zu zahlen. Im Kreis Pinneberg kostet ein Kita- Platz für acht und mehr Stunden insgesamt 300 Euro pro Monat.

Beim dritten Schwerpunkt sammelt die SPD unter dem Titel „Stadtentwicklungspolitik“ alle Anliegen zu Sicherheit und Ordnung in Schenefeld. Auch dieser Punkt treibt die Bürger um. „Viele wünschen sich eine sicherere, saubere Stadt“, sagt Wieruch. Auch daran wollen die Sozialdemokraten arbeiten. Das genaue Programm der SPD soll zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden.

Tanja Plock

 

Die KANDIDATEN LISTE DER SPD

Die Direktkandidaten und Listenplätze der Schenefelder SPD:

Gudrun Bichowski   (Wahlkreis V). Nils Wieruch Wahlkreis XIII). MonikaStehr (Wahlkreis VII). Ronald Vierke (Wahlkreis XIV). Kai Harders (Wahlkreis lX). Alexander Forst (Wahlkreis III). Anne-Kristin Kellner (Wahlkreis IV). Brigitte Daum (Wahlkreis XI). Hans-Jacob Goßler (Wahlkreis X). Ingo Meier (Wahlkreis VI). Bernd Peschka (Wahlkreis VIII). Holger Breme (Wahlkreis XII). Jens Fechner (Wahlkreis II). Gerhard Manthei (Wahlkreis I)

Listenplätze: Sören Schlott, Daniel Röhe, Hartmut Gülck, Frank Grünberg, Horst Tiedemann, Jeanette Charton-Brockmann. Heinz-Harald Brockmann, Ursula Kriete, Martina Richter, Dieter Richter. Reimer Schlegel, Else und Willy Matzen

 

Ortsverein Schenefeld im bürgernahen Wahlkampf

Ein Bericht von Jacob Gossler

SPD Schenefeld mit dem Ohr vor Ort.

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(Brigitte Daum, Jacob Gossler, Ernst-Dieter Rossmann, Ingo Meier, Ulla Kriete, Reimer Schegel; von links)

Am 17. August war die SPD-Schenefeld wieder aktiv auf dem Wochenmarkt, um mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Schenefeld in den Dialog zu treten. Ergänzt und unterstützt wurde die Schenefelder SPD durch den Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann.

Rossmann ist bekannt dafür, dass er sehr aktiv in seinem Wahlkreis unterwegs ist und dabei immer ein Ohr bzw. zwei Ohren für die Menschen hat. Diese Eigenschaft verbindet ihn mit der Schenefelder SPD. Die Schenefelder SPD verteilte an diesem Tage neben Informationsmaterialen und kleinen Präsenten auch Äpfel an die Menschen vor Ort. Nach dem Motto: die SPD hat mehr Biss.

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 Es wurden viele Gespräche mit den Schenefelderinnen und Schenefeldern seitens der Politiker geführt. Die Themen waren u.a. die anstehende Bundestagswahl und die Bürgermeisterinnenwahl sowie bezahlbarer Wohnraum, Kindergartenplätze, die Mobilität in Schenefeld, um hier nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.

Auch die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 wurde von den Bürgern angesprochen.
Die SPD Schenefeld wurde an diesem Tage wieder ihrem Ruf gerecht, dass Ohr bei den Menschen der Stadt zu haben.

So wird die SPD auch weiterhin das soziale Gewissen der Stadt Schenefeld bleiben.

Denn bei der SPD steht der Mensch im Mittelpunkt.

Bilanz und Ziele für Schleswig-Holstein

Am 7. Mai wird ein neuer Landtag gewählt. Wir wollen mit Ihnen diskutieren, welchen Weg Schleswig-Holstein in den nächsten fünf Jahren nehmen soll.
Stegner in Schenefeld

Der Blick zurück zeigt: Wir haben das Land seit 2012 gerechter und moderner gemacht. Alles, was wir vor der Wahl versprochen haben, haben wir gehalten. Mit unserem neuen Regierungsprogramm haben wir uns auch für die nächsten fünf Jahre viel vorgenommen. Mehr dazu unter: www.spd-wir-machen-das.sh

Über Bilanz und Ziele wollen Ralf Stegner und Ihr SPD-Wahlkreiskandidat Kai Vogel mit Ihnen diskutieren.

Die Leitfragen:
Was läuft aus Ihrer Sicht gut in Schleswig-Holstein?
Worin müssen wir noch besser werden?

Am Mittwoch, den 26. April ab 19 Uhr

im JUKS, Osterbrooksweg 25 in Schenefeld

Wie wollen Sie für bezahlbaren Wohnraum sorgen?

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Kai Vogel, Landtagskandidat für Schenefeld

Bauen, bauen, bauen – kann hier nur die Antwort lauten. Nur wenn genug Wohnungen vorhanden sind, werden die Mieten und die Kaufpreise nicht mehr so stark steigen. Die SPD will erreichen, dass pro Jahr 5000 neue und bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Die Landesregierung stellt für den Bau öffentlich geförderter Wohnungen 730 Millionen Euro zur Verfügung. Wir setzen uns außerdem vor Ort dafür ein, dass der Anteil des geförderten Wohnraumes bei Neubauten immer möglichst hoch ist.

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Olaf Scholz in Schenefeld

Das Format ist noch aus dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf als so genanntes “Town-Hall-Meeting” bekannt. Die Zuschauer können fragen und alle Fragen werden nacheinander beantwortet.

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Olaf Scholz im JUKS bei der Beantwortung der Fragen aus dem Publikum

Knapp 100 Gäste konnten auf der Veranstaltung im Schenefelder JUKS ihre Fragen an den Landtagskandidaten Kai Vogel und den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg loswerden.

Von Radfahrschnellwegen, der Nachbarschaft und gemeinsamen Infrastruktur von Hamburg und Schenefeld bis zu dem Verhalten gegenüber Putin reichte die Bandbreite dabei. Mehrfach wurde nach einem wirksamen Mittel gegen die hohen Mietpreise in der Metropolregion Hamburg gefragt. Olaf Scholz verwies auf den durch seine Regierung wieder angekurbelten Bau von öffentlich geförderten Wohnungen hin, die dämpfend auf das allgemeine Mietniveau wirken würden. Auch für das Umland wünschte er sich entsprechende Initiativen.

Ebenfalls mehrfach wurde nach den unterschiedlichen Kosten für die Kinderbetreuung dies- und jenseits der Stadtgrenze gefragt. “Ich habe drei Kinder in Krippe, Kita und der 1. Klasse. Die Betreuung kostet mich monatlich 1.000 Euro. In Hamburg nichts. Was kann die Landesregierung tun, um das auch hier zu erreichen?” schilderte ein Schenefelder Neubürger, der kürzlich aus Hamburg in die Düpenaustadt gezogen ist.

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Landtagskandidat Kai Vogel mit den Bürgermeistern Olaf Scholz und Christiane Küchenhof

“Torsten Albig hat genau dieses Ziel,” erwiderte Scholz. “Mit dem Kita-Geld hat er den Einstieg in die beitragsfreie Kinderbetreuung geschafft. Als Flächenland steht Schleswig-Holstein jedoch vor anderen Herausforderungen als der Stadtstaat Hamburg. Das muss man berücksichtigen. Und der Weg zur Beitragsfreiheit ist nicht unumstritten. Der politische Gegner möchte das ganz anders.”