SPD-Fraktionsspitze neu aufgestellt

Auf einer Wochenendklausur hat die Schenefelder SPD-Fraktion turnusgemäß nach der Hälfte der Wahlperiode ihren Fraktionsvorstand neu gewählt.

Fraktionsvorstand neu

von links nach rechts:
Nils Wieruch, Ingrid Pöhland, Ronald Vierke, Monika Stehr und Kai Harders

Dabei wurden die beiden Spitzen im Amt bestätigt. Nils Wieruch wurde als Vorsitzender bei zwei Enthaltungen erneut ins Amt gehoben, die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Pöhland wurde sogar einstimmig wiedergewählt.

Verschiebungen gab es im Bereich der Beisitzer. Nachdem Frank Grünberg und Ursula Kriete aus alters- und persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl in den Vorstand angetreten sind, beschloss die SPD-Fraktion die Zahl der Beisitzer für die kommenden zwei Jahre auf drei aufzustocken.

Mit Monika Stehr, Kai Harders und Ronald Vierke sind nunmehr auch sämtliche Ausschussvorsitzenden und stellvertretende Vorsitzende aus den Reihen der SPD im Fraktionsvorstand vertreten.

Als Schwerpunkte für die kommende Zeit hat sich die SPD-Fraktion viel vorgenommen.
Die Themen nachschulische Betreuung, Schaffung von bezahlbaren Wohnraum und die Gestaltung des Schenefelder Stadtkerns sind die Themen, mit denen die Sozialdemokraten künftig punkten wollen und in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit rücken werden.

Stadtkern Schenefeld: Diskussion im OV-Vorstand

spdlogo

Stadtkern Schenefeld – Ein Projekt der Stadt Schenefeld und ihrer Bürger
Meinungsbildung des Ortsvereinsvorstandes der SPD Schenefeld

Ein Bericht von Jacob Gossler
Auf der letzten Vorstandssitzung des OV am 5. August 2015 wurden die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung zum „Entwicklungskonzept Stadtkern“ vom 15. Jul. des Jahres intensiv diskutiert und die wichtigsten Positionen des OV herausgearbeitet (das Planungsgebiet zeigt die nachfolgende Graphik):

Stadtkern

  • Die Option, die gesamte Verwaltung auf die Nordseite der LSE zu verlagern (Stadtzentrum Schenefeld SZS) wurde wegen der existierenden Bebauung um das Rathaus verworfen.
  • Der städtebaulichen und architektonischen Verbindung zwischen Rathausvorplatz und Eingangsbereich des SZS mit Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben wird als wichtiges Ziel eingestuft. Die Öffnung der trutzburgartigen Außenfassade des SZS ist eine Voraussetzung. Der Abriss des heutigen Bürgerbüros würde in Kauf genommen werden.
  • Die Überwindung der trennenden Wirkung der LSE ist eine wesentliche Voraussetzung für die Stadtkernentwicklung. Optionen sind Fahrbahnmarkierungen als Fußgängerzone oder eine Kombination aus Überdachung und Untertunnelung.
  • Um den barrierefreien Zugang zum Rathaus und zu Service-Einrichtungen zu schaffen wäre eine Neubebauung des gesamten Bereiches vom Osterbrooksweg (Sozialstation) bis zum Timmermannsweg (Bücherei) mit einer brückenartigen Überbauung zum Rathaus denkbar, die Rathaus und Bürgerbüro, Bücherei, Sozialstation etc. vereinigt. Das würde auch barrierefreie Sitzungsräume ermöglichen.
  • Die Bebauung des Geländes der alten Post soll der Wohnbebauung vorbehalten werden. Geförderter Wohnungsbau hat hohe Priorität.

Dies sind die ersten Diskussionsergebnisse des OV-Vorstandes zum Thema Stadtkernentwicklung. Die weiteren Konzeptarbeiten einschließlich Bürgerbeteiligung und Konkretisierung des Kostenrahmens werden den weiteren Weg zeigen und uns ganz sicher noch viele Jahre beschäftigen.

SPD Schenefeld: Versprochen – Gehalten?

150816GehaltenDas Schenefelder Tageblatt hat in einer Serie die Wahlversprechen der Parteien zur Halbzeit der aktuellen Wahlperiode auf den Prüfstand gestellt. Am 13. August 2015 wurde die Arbeit der SPD-Fraktion bewertet.
Wir danken dem Schenefelder Tageblatt und ihrem Redakteur Christian Brameshuber für die freundliche Genehmigung zum Abdruck des Artikels und Verwendung des Bildmaterials.

Mit Steuererhöhung zum Wahlsieg

Neue Serie: Der Parteien-Check – Schenefelds SPD hat den Bürgern vor dem Urnengang reinen Wein eingeschenkt!
Wahlkämpfe: Das ist die Zeit der großen Versprechungen, die Zeit der Geldgeschenke, die Zeit der Marktschreier. 2013 wurde in Schenefeld um die Gunst der Wähler gekämpft. Die Legislaturperiode ist fast zur Hälfte rum. Unsere Zeitung macht den Parteien-Check. Was wurde versprochen? Was wurde eingelöst oder zumindest schon angeschoben? Zum Auftakt nehmen wir den Wahlsieger, die SPD, unter die Lupe. Sie ist mit neun Abgeordneten im Rat vertreten. (mehr …)

Auftakt Entwicklungskonzept Stadtkern

Am 14. Juli 2015 hatte Bürgermeisterin Christiane Küchenhof zur Auftaktveranstaltung für das Entwicklungskonzept Stadtkern in den Ratssaal eingeladen.

Die Veranstaltung traf ins Schwarze und fand ein breites Interesse, nicht nur von den im Planungsgebiet wohnenden Bürgern, denn es waren rund 200 Interessierte gekommen, von denen manche nur auf der Galerie Platz fanden. Für alle interessierten Mitglieder und Freunde der Schenefelder SPD, die nicht zur Auftaktveranstaltung gehen konnten, gibt es hier eine Zusammenfassung von Augen– und Ohrenzeuge Heinz-Harald Brockmann über Ablauf und Ergebnisse.

Die Begrüßungsworte sprach die Bürgermeisterin und überließ dann unserem Stadtplaner Ulf Dallmann das Wort. Der rief den Anwesenden die ganze Geschichte der Bauplanung für den Schenefelder Stadtkern von 1955 bis heute ins Gedächtnis. Letztlich sind bisher alle Ansätze an derLSE (Landesstraße Schenefeld-Elmshorn), die den Stadtkern zerschneidet, gescheitert.

Für den wichtigsten und längsten Part des Abends hatte Herr Schlegelmilch vom Planungsbüro BPW baumgart+partner das Wort.

DallmannSchlegelmilchk links: Herr Dallmann, rechts: Herr Schlegelmilch

Dem weiteren Bericht wird zur Orientierung das Planungsgebiet (Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umfeld) voran gestellt.

Planungsgebietk

Das von den Tafeln aufgespannte  Polygon umschließt das Planungsgebiet.

Zum weiteren Bericht —>

Jetzt schon im Kalender eintragen: Am 23. September 2015 findet als Fortsetzung der Auftaktveranstaltung die Bürgerwerkstatt Stadtkern statt.

 

ALDI-Neubau an der Friedrich-Ebert-Allee

Die Diskussion über den Standort des ALDI-Marktes in der Schenefelder Siedlung wurde in den letzten Wochen sehr kontrovers im zuständigen Ausschuss und mit den betroffenen Anwohnern diskutiert. Wir haben uns die Entscheidung innerhalb der SPD-Fraktion auf keinen Fall leicht gemacht und mehrfach intensiv diskutiert. Unsere Entscheidung für den neuen Standort und die Verlegung von der Straße weg, möchten wir folgendendermaßen erläutern.

Nun ist ein Beschluss in städtebaulichen Fragen immer ein Abwägungsprozess in dem viele, auch völlig gegensätzliche Interessen, gegeneinander abgewogen werden müssen. Da ist es dann natürlich schwierig, wenn die Maximalforderung der Anwohner gleichzeitig auch die Minimalforderung ist, eine einvernehmliche Lösung zu finden, und so ist die Verlegung des Marktes für die Anwohner unbefriedigend und wir können den Ärger und Frust aus der persönlichen Betroffenheit nachvollziehen.

Schon frühzeitig hatten wir allerdings den nördlichen Standort des ALDI Marktes favorisiert und dies auch erwähnt. Bereits bei der von uns organisierten Anwohnerversammlung lag der Fokus der Diskussion auf die Verminderung der Nachteile und Einschränkungen, die durch die Verlegung entstehen könnten, nicht jedoch auf die Verlegung an sich. Wir haben die Bedenken und Anregungen der Anwohner an den Investor weitergeleitet. Der Plan wurde daraufhin auch entsprechend verändert und auch auf noch folgende Einwände wurde reagiert.

Es gibt viele gute Gründe für den nördlichen Standort. Grundsätzlich ist städtebaulich aus unserer Sicht am Straßenrand eine aufgelockerte Bebauung einer geschlossenen vorzuziehen. Darüber hinaus beinhaltet die beschlossene Lösung eine übersichtlichere und sichere Wegführung für Fußgänger und Radfahrer, die Möglichkeit eines geordneten Anlieferverkehr, die letztlich reduzierte Lärmemission für die Anwohner und eine großzügige Gestaltung der Parkplätze.

Nun kann aber niemand garantieren, dass sich im direkten Umfeld baulich nichts mehr verändert. Gerade in Schenefeld tut sich an vielen Ecken etwas und die Entwicklung geht ausnahmslos in Richtung einer dichteren und höheren Bebauung und Auslastung des vorhandenen Grundes. Das kann man natürlich bedauern, ist aber die Folge des dynamischen Wachstum Hamburgs und seines Umlandes.

Die reduzierte Aussicht aus den Fenstern einiger Anwohner ist geblieben, es gibt aber innerhalb eines Stadtgebietes keinen Anspruch auf eine unverbaute Sicht. Die geplanten Anpflanzungen und Begrünungen werden sowohl Parkplatz als auch Mauer freundlicher gestalten. Auf jeden Fall werden wir darauf achten, dass die von ALDI gegebenen Versprechungen eingehalten werden.