„Wir halten ihr Andenken in Ehren“

Am 26. April wäre Regine Hildebrandt 75 Jahre alt geworden.

Dazu erklärt Klara Geywitz, Generalsekretärin der Brandenburger SPD:
„Regine Hildebrandt hat die Brandenburger Sozialdemokratie bis heute geprägt, wie keine andere deutsche Politikerin.
Ihre energische Art, die Dinge anzupacken und ihre Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit, machten sie unvergesslich.
Bis heute spüren wir die große Anerkennung und Zuneigung vieler Brandenburgerinnen und Brandenburger für Regine Hildebrandt.
Liebend gerne hätten wir mit ihr gemeinsam ihren 75. Geburtstag gefeiert.
Leider war ihr kein längerer Lebensabend vergönnt. Umso stärker halten wir ihr Andenken in Ehren.
Regine Hildebrandt ist und bleibt das große Vorbild der Brandenburger Sozialdemokratie.“

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016

© Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016

Regine Hildebrandt wurde am 26. April 1941 geboren und starb am 26. November 2001 nach langer Krankheit. Die studierte Biologin wurde 1990 Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen in die erste brandenburgische Landesregierung. Bis 1999 war sie Mitglied der Brandenburger Landesregierung. Seit 2002 vergibt die SPD jährlich den „Regine-Hildebrandt-Preis“, mit dem Personen oder gesellschaftliche Gruppen ausgezeichnet werden, die im Sinne Regine Hildebrandts für Ostdeutschland und seine Menschen wirken – für die innere Einheit Deutschlands, gegen Rechtsextremismus und Gewalt und für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit.

Mehr Informationen zur Persönlichkeit Regine Hildebrandts finden Sie HIER

Trauer um Hans Koschnick

Die deutsche Sozialdemokratie trauert um Hans Koschnick, der heute im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Wir haben einen treuen, immer verlässlichen Freund und Mitstreiter verloren, der sich um die Demokratie, unsere Partei und seine Heimatstadt Bremen verdient gemacht hat.

Koschnick„Handeln und nicht so viel reden“! war seine Maxime, die er in vielen Ämtern und Funktionen beherzigt hat. Hans Koschnick war ein Ausnahmepolitiker: geradlinig, entschlossen und mitreißend konnte er wie wenige andere die Menschen für sozialdemokratische Ziele begeistern. Eindrucksvolle 66 Jahre war Hans Koschnick Mitglied unserer Partei. Er gehörte dem Parteivorstand von 1970 bis 1991 sowie dem Parteipräsidium von 1979 bis 1986 an. Gemeinsam mit Helmut Schmidt war er von 1975 bis 1979 auch stellvertretender Parteivorsitzender sowie Mitglied des Deutschen Bundestags von 1987 bis 1994.

Sein anderes politisches Lebensthema blieb stets die internationale Verständigung: Schon früh setzte sich Hans Koschnick mit Städtepartnerschaften für den Ausgleich mit Polen und Israel ein.

Als der Ostblock zerfiel, wurde Hans Koschnick mit 65 Jahren EU-Administrator für die Stadt Mostar und übernahm die Verantwortung für den Wiederaufbau der vom Bürgerkrieg schwer getroffenen, zwischen Muslimen und Kroaten aufgeteilten Hauptstadt der Herzegowina. Eine große Herausforderung, der sich Hans Koschnick mit all seinem Elan stellte und dabei zwei Mordanschläge überlebte.

Ab 1998 führte Hans Koschnick dieses Engagement fort als Bosnienbeauftragter der Bundesregierung. In dieser Funktion war er für die Rückführung von 350.000 bosnischen Kriegsflüchtlingen verantwortlich. Auch dieses Amt übte Hans Koschnick mit der ihm eigenen tiefen Humanität aus, indem er sich immer wieder für die Berücksichtigung von Einzelschicksalen bei der Rückführung einsetzte.

Hans Koschnick hat sich mit seiner politischen Lebensleistung große Anerkennung – weit über Parteigrenzen hinaus – erworben. Sein weltoffener, hanseatischer Charakter und seine festen sozialdemokratischen Überzeugungen bestimmten sein politisches Handeln. Wir sind stolz darauf, dass Hans Koschnick einer von uns war und werden sein Andenken in Ehren halten.

Hans Koschnick hat sich mit seiner politischen Lebensleistung große Anerkennung – weit über Parteigrenzen hinaus – erworben. Sein weltoffener, hanseatischer Charakter und seine festen sozialdemokratischen Überzeugungen bestimmten sein politisches Handeln. Wir sind stolz darauf, dass Hans Koschnick einer von uns war und werden sein Andenken in Ehren halten.

Bonhoeffer

Heute vor 71 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer von den Nationalsozialisten in einem KZ ermordet. Der Pfarrer aus Breslau hatte sich, wie viele andere auch, dem NS-Terror widersetzt und für eine freie Gesellschaft gekämpft.

Heute erinnern wir an diesen mutigen Menschen.