Zeit für mehr Gerechtigkeit

Martin Schulz

In einer Welt, die sich schnell verändert, muss unsere Gesellschaft zusammenhalten. Und dafür muss es in unserer Gesellschaft gerecht zugehen.

Um diese Ziele zu erreichen, braucht Deutschland eine starke SPD und einen Sozialdemokraten im Kanzleramt.

Auf unserem Bundesparteitag wählen wir unseren Parteivorsitzenden und nominieren unseren Kanzlerkandidaten.

Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit.

Es ist Zeit für Martin Schulz.

Lohnlücke schließen!!!

Frauen bekommen immer noch im Schnitt 21 Prozent weniger Gehalt als Männer. Dagegen kämpfen wir entschlossen!
Die Union und Bundeskanzlerin Merkel müssen nun endlich Farbe bekennen.

Unser Lohngerechtigkeitsgesetz, das Rückkehrrecht von Teilzeit zur alten Arbeitszeit und das Pflegeberufsgesetz sind jetzt zu verabschieden!

Equal-Pay Day

Wir gratulieren, Herr Präsident!

Steinmeier - Präsident

” … Ist es nicht erstaunlich – ist es nicht eigentlich wunderbar – , dass dieses Deutschland, „unser schwieriges Vaterland“, wie Gustav Heinemann es mal nannte, ist es nicht wunderbar, dass dies Land für viele in der Welt ein Anker der Hoffnung geworden ist?

Wir machen anderen Mut – nicht weil alles gut ist in unserem Land. Sondern weil wir gezeigt haben, dass es besser werden kann!
• Dass es nach Kriegen Frieden werden kann;
• Und nach Teilung Versöhnung;
• Und dass nach der Raserei der Ideologien so etwas einkehren kann wie politische Vernunft;
• Dass uns vieles geglückt ist in unserem Land.

An all das erinnert uns dieser Tag – der Tag der Bundesversammlung!

Als Theodor Heuss vor der ersten Bundesversammlung stand, da räumten die Menschen in Deutschland den Schutt von Krieg und Diktatur beiseite; da bauten sie Stein um Stein die Bundesrepublik auf – eine Demokratie, die damals nur auf dem Fundament des Westens festen Halt finden konnte.
Und, meine Damen und Herren, und wenn dieses Fundament anderswo wackelt, dann müssen wir umso fester zu diesem Fundament stehen!

Wir brauchen den Mut, einander zuzuhören. Die Bereitschaft, das eigene Interesse nicht absolut zu setzen. Das Ringen um Lösungen in einer Demokratie nicht als Schwäche zu empfinden. Die Realität nicht zu leugnen, sondern sie verbessern zu wollen.

Und wir brauchen den Mut, zu bewahren, was wir haben: Freiheit und Demokratie in einem vereinten Europa – dieses Fundament, dass wollen, dass müssen wir miteinander verteidigen! Es ist nicht unverwundbar – aber, ich bin fest davon überzeugt: es ist stark!”

aus der Antrittsrede Frank Walter Steinmeiers vor der Bundesversammlung

Christiane Küchenhof wählt Bundespräsidenten

Die Koalitionsfraktionen aus Schleswig-Holstein haben eine gemeinsame Liste der Delegierten für die 16. Bundesversammlung, die am 12. Februar 2017 den nächsten Bundespräsidenten wählt, aufgestellt.

Die Schenefelder Bürgermeisterin und stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein wurde dabei nominiert.

Neben Spitzenpolitikern aller drei Parteien sind auch Personen des öffentlichen Lebens vertreten, so beispielsweise der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und der Klimaforscher Mojib Latif sowie der Vorsitzende des DGB-Nord, Uwe Polkaehn, und die Minderheitenbeauftragte Renate Schnack.

Damit setzen die Koalitionäre auch ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, Klimaschutz, kulturelle Vielfalt und Minderheiten.

Die Liste setzt sich folgendermaßen zusammen:

  1. Dr. Ralf Stegner
  2. Torsten Albig
  3. Uwe Polkaehn
  4. Christiane Küchenhof
  5. Serpil Midyatli
  6. Martin Habersaat
  7. Renate Schnack
  8. Feridun Zaimoglu
  9. Monika Heinold
  10. Eka von Kalben
  11. Prof. Mojib Latif
  12. Lars Harms

Zu ihrem Wahlvorschlag, der in der nächsten Plenartagung verabschiedet wird, erklären die Vorsitzenden der Fraktion von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Abgeordneten des SSW:

Ralf Stegner: Feridun Zaimoglu ist als Kieler mit türkischen Wurzeln, der sich aktiv in politische Debatten insbesondere zu Migration und Integration einmischt, ein hervorragender Vertreter der Kultur in Schleswig-Holstein.
Mit Uwe Polkaehn auf unserer Liste machen wir deutlich, dass wir die Gewerkschaften bei unserem Einsatz für gute Arbeit an unserer Seite sehen.
Renate Schnack steht wie kaum eine andere Person für den Austausch mit den vier Minderheiten im Land und der Bedeutung, die diese Koalition ihnen beimisst.
Die Zusammensetzung unserer Delegiertenliste repräsentiert sehr gut die Vielfalt in unserem Land.

Eka von Kalben: Ich finde es gut, dass der Bundespräsident von einem Gremium gewählt wird, das aus Abgeordneten und VertreterInnen der Länder zusammengesetzt ist.
Wir haben Mitglieder aus Regierung und Parlament und einen Vertreter der Wissenschaft gewählt, um das Land Schleswig-Holstein würdig und Grün zu vertreten. Wir freuen uns, dass Mojib Latif als einer der bekanntesten Köpfe für den Klimaschutz uns bei der Wahl zum Bundespräsidenten unterstützen wird.

Lars Harms: Ich freue mich, dass mir als nunmehr zweiter Angehöriger der friesischen Minderheit nach Berthold Bahnsen vor über 60 Jahren die Ehre zuteil wird, das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland mitwählen zu dürfen.
Ich werde, wie kürzlich mit dem SSW-Landesvorstand abgestimmt, für Frank-Walter Steinmeier votieren.