Bezahlbarer Wohnraum

Die SPD-Fraktion beantragt für die Ratsversammlung am 25. September 2014 folgende Regelung zu beschließen:

  1. Bei der Ausweisung neuer Bebauungsgebiete sind zukünftig bis zu 30 Prozent der Wohnbauflächen für den geförderten Wohnungsbau zu sichern.
  2. Diese Regelung soll verpflichtend in städtebauliche Verträge nach dem BauGB vereinbart werden.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, dieses Verfahren mit dem Innenminister und der Investitionsbank Schleswig-Holstein abzustimmen.
  4. Die bauliche Umsetzung soll grundsätzlich durch Bestandshalter, bevorzugt örtlich am Markt agierende Genossenschaften oder Wohnungsbaugesellschaften erfolgen.

Begründung:

Die Wohnungsknappheit, die in der gesamten Metropolregion Hamburg deutlich spürbar ist, hat sich auch in Schenefeld zu einem ernsten Problem entwickelt.

Die schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt trifft insbesondere Arbeitslose, Auszubildende, Studierende, Alleinerziehende oder Senioren, aber auch Bezieher von unteren und mittleren Einkommen sind zunehmend betroffen.

Folgen dieser Verknappung sind insbesondere bei Neuvermietungen stark steigende Mieten, die inzwischen selbst durchschnittlich verdienende Menschen in Schenefeld vor eklatante Probleme stellen.