Gerd Manthei legt den Schongang ein

171007GerdkLiebe Freunde der Schenefelder SPD, wir müssen uns damit abfinden, dass sich Gerd Manthei, der Vorsitzende unseres SPD Ortsvereins, den Grenzen eines Menschenlebens beugen muss. Auf dringenden ärztlichen Rat hat er sich von einem Teil seiner ehrenamtlichen politischen Tätigkeiten zurückgezogen. Gerd hat seinen Sitz in der Schenefelder Ratsversammlung und seinen Platz in der SPD-Fraktion und im Bauausschuss aufgegeben, um seinen Tagesablauf in ruhigere Bahnen zu lenken. Für die Schenefelder Genossen ist es schon ein seltsames Gefühl, dass sich statt einer über Jahrzehnte währenden Präsenz von Gerd nun eine Lücke zeigt. Gerd ist seit 1999 Parteimitglied und seit dem Jahr 2000 im OV-Vorstand tätig. Zum ersten Vorsitzenden wurde er erstmals 2007 gewählt und 15 Jahre war er  als Ratsmitglied engagiert. Das summiert sich zu rund 17 Jahren verantwortlicher Parteiarbeit.

Gerd hat lange mit sich gerungen, den fälligen Tribut an das menschliche Altern zu zahlen, und er hat diesen Schritt lange hinaus gezögert. Den Vorsitz im Vorstand des Ortsvereins will Gerd noch weiterhin ausüben, ebenso sein Engagement für Blau-Weiß 96, das ihm sehr ans Herz gewachsen ist. (Gerd ist Mitglied des Ehrenrates).

Gerd gehört noch zu einer Generation von Schenefeldern, die den dörflichen, landwirtschaftlich geprägten Charakter des Ortes kennen und detaillierte Kenntnisse über die Geschichten der alten Schenefelder Familien im Kopf hat. Zu einem stadtbekannten Ereignis sind seine Historischen Radrundfahrten geworden. Gerd verkörpert wie kein anderer das Motto des Ortsvereins

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Wir, im Ortsverein, wünschen uns jedenfalls, dass Gerd Manthei uns noch lange erhalten bleibt. Zum Schluss könnt ihr hier noch einen unverwechselbaren Redetext von Gerd lesen, den er zum Abschied von der Ratsversammlung am 28. September 2017 vorgetragen hat. Weiterlesen

Ortsverein Schenefeld im bürgernahen Wahlkampf

Ein Bericht von Jacob Gossler

SPD Schenefeld mit dem Ohr vor Ort.

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(Brigitte Daum, Jacob Gossler, Ernst-Dieter Rossmann, Ingo Meier, Ulla Kriete, Reimer Schegel; von links)

Am 17. August war die SPD-Schenefeld wieder aktiv auf dem Wochenmarkt, um mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Schenefeld in den Dialog zu treten. Ergänzt und unterstützt wurde die Schenefelder SPD durch den Bundestagsabgeordneten Ernst-Dieter Rossmann.

Rossmann ist bekannt dafür, dass er sehr aktiv in seinem Wahlkreis unterwegs ist und dabei immer ein Ohr bzw. zwei Ohren für die Menschen hat. Diese Eigenschaft verbindet ihn mit der Schenefelder SPD. Die Schenefelder SPD verteilte an diesem Tage neben Informationsmaterialen und kleinen Präsenten auch Äpfel an die Menschen vor Ort. Nach dem Motto: die SPD hat mehr Biss.

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 Es wurden viele Gespräche mit den Schenefelderinnen und Schenefeldern seitens der Politiker geführt. Die Themen waren u.a. die anstehende Bundestagswahl und die Bürgermeisterinnenwahl sowie bezahlbarer Wohnraum, Kindergartenplätze, die Mobilität in Schenefeld, um hier nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen.

Auch die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 wurde von den Bürgern angesprochen.
Die SPD Schenefeld wurde an diesem Tage wieder ihrem Ruf gerecht, dass Ohr bei den Menschen der Stadt zu haben.

So wird die SPD auch weiterhin das soziale Gewissen der Stadt Schenefeld bleiben.

Denn bei der SPD steht der Mensch im Mittelpunkt.

Betrieb der Fahrradwerkstatt für Geflüchtete ist gesichert.

Im Rahmen der Flüchtlingsiniative Willkommenscafè im JUKS wurde auf Initiative von unserem OV-und Fraktionsmitglied Kai Harders eine Fahrradwerkstatt ins Leben gerufen. Kai Harders berichtet zum aktuellen Stand:

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn hatte im Frühjahr 2017 als Projektträgerin die „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen (500 Landinitiativen)“ ausgeschrieben.

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Kai Harders (rot) mit den Betreuern der Fahrradwerkstatt.

Mit dieser Maßnahme standen Bundesmittel für Projekte bereit, die integrationsfördernd und praktisch einsetzbar sein sollten. Die Flüchtlingsinitiative in Schenefeld hatte sich für das Projekt „Fahrradwerkstatt“ entschieden und kürzlich die Fördermittel zugewiesen bekommen, gut 4.750 Euro.

Damit wird es möglich, eine Fahrradwerkstatt zu betreiben, in der Ehrenamtliche aus Schenefeld zusammen mit Flüchtlingen gespendete Fahrräder wieder verkehrssicher herrichten. Es stehen nun vernünftige Werkzeuge und eine Auswahl notwendiger Ersatzteile zur Verfügung.

Die Ehrenamtlichen Kai Harders (federführend), Rolf Depping, Otto Koch und Hans Szymanski sind jeden Donnerstag von 14.00 bis 16.30 Uhr in der (roten) Garage hinter dem Bürgerbüro anzutreffen. Start war der 29. Juni 2017.

Es werden dringend Fahrräder – auch für Kinder – in allen Größen gesucht. Der Bedarf ist groß. Die gebrauchten Fahrräder werden abgeholt. Auch gibt es die Möglichkeit, sie direkt an der roten Garage (hinter dem Bürgerbüro) jeweils donnerstags zwischen 14.00 und 16.30 Uhr abzugeben. Ansprechpartner ist Kai Harders, Tel. 83019811 oder: hardersfamily@t-online.de

Wir wollen unseren neuen MitbewohnerInnen die persönliche Mobilität ermöglichen, denn im Flächenland Schleswig-Holstein sind die Wege (zum Beispiel zu den Ämtern) mit dem Fahrrad am günstigsten zu bewältigen. Es wird nebenbei vermittelt, wie kleinere Reparaturen machbar sind und wie Fahrradpflege geht. Gern können sich auch Schenefelder Jugendliche aktiv einbringen – und wem dann gerade das Taschengeld für eine kleine Reparatur am eigenen Fahrrad fehlt, dem wird auch geholfen.

Dass fast zu gleicher Zeit Fahrrad-Lernkurse laufen – auf Initiative der Integrationslotsin Martje Lott von Blau-Weiß 96 mit anschließendem Verkehrsunterricht durch Hans-Detlef Engel – ging bereits durch die Presse.

Kontinuität im OV-Vorstand 2017

Der SPD Ortsverein hatte seine 102 Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, den 7. April, in den Wohnpark Inge Rüpcke eingeladen. Für die wiederholte Gastfreundschaft sei Inge Rüpcke zu Beginn dieses Berichts herzlich gedankt.

Die Tagesordnung dieser Versammlung war weitgehend durch rechtliche Vorschriften festgelegt. Die wichtigsten Punkte waren

  • Der Rechenschaftsbericht von Vorstand und Kassenführer (Peter Schmidt) und der Bericht der Revisoren.
  • Die Entlastung des Vorstandes nach Berichterstattung.
  • Wahlen für den Vorstand (Vorsitz, stv. Vorsitz, Kassenführer, Beisitzer, Revisoren, Delegierte für den Kreisparteitag und den Kreis-Parteiausschuss).

Besondere Tagesordnungspunkte waren

  • Kai Vogels Bericht zum Landtagswahlkampf und
  • die Vorstellung eines Katalogs von 10 Programmpunkten für eine zeitgemäße SPD-Arbeit aus Bremen. Zu den Programmpunkten geht es hier –>

Die Ordentliche Mitgliederversammlung begann, wie es Tradition ist, mit der Willkommensrede vom (alten) OV-Vorsitzenden Gerd Manthei. Und genauso traditionell könnt ihr die Rede nachlesen –>.

Anwesend waren 25 stimmberechtigte Mitglieder und die Ehrengäste Ernst Dieter Rossmann (unser Bundestagsabgeordneter) und Kai Vogel (unser Landtagsabgeordneter, schon voll im Wahlkampf für den Landtag am 7. Mai auf Tournee). Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hatte wegen Terminschwierigkeiten absagen müssen.

Nach der Entlastung des bisherigen OV-Vorstandes berichtete unser Fraktionsvorsitzender, Nils Wieruch, von der Ratsversammlung im März. Herausragender Punkt war die Initiative der SPD zur Schaffung einer Infrastruktur für E-Mobilität, an deren Anfang die Installation von Ladesäulen für E-Autos und E-Fahrräder stehen soll.

Zusammenfassung der Wahlergebnisse

Für alle Positionen im Vorstand des OV fanden sich Kandidaten für die geheime Wahl durch die anwesenden OV-Mitglieder.

  • Der alte Vorsitzende ist der neue Vorsitzende. Gerd Manthei wurde mit allen Stimmen wieder gewählt. Von seinen 17 Jahren im Vorstand hatte Gerd 10 Jahre den Vorsitz.
  • Zur Stellvertreterin wurde Ursula Kriete gewählt. (Ingo Meier konnte wegen starker beruflicher Verpflichtungen nicht wieder kandidieren.)
  • Das Geld bleibt weiter in der Obhut von Schatzmeister Peter Schmidt.
  • Bei den Beisitzern gibt es mit Brigitte Daum ein neues Gesicht. Die bisherigen Beisitzer waren allesamt bereit, ihr Engagement für die OV-Arbeit weiter zu führen: Heinz-Harald Brockmann, Jens Fechner, Jacob Gossler, Kai Harders, Willy Matzen, Ingo Meier und Reimer Schlegel.
  • Als Delegierte für den Kreisparteitag wurden Brigitte Daum, Ulla Kriete, Ingo Meier, Nils Wieruch, und Gerd Manthei gewählt (Ersatzdelegierter wurde Manfred Eckhof).
  • Als Delegierte für den Kreisparteiausschuss wurden Alexander Forst und Bürgermeisterin Christiane Küchenhof gewählt.

Wir drücken dem neuen OV-Vorstand für einen Riesenerfolg in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik und bei den kommenden Wahlen alle verfügbaren Daumen!

Was wäre ein Bericht ohne Bilder? Zunächst kommt ein Foto des neuen OV-Vorstandes; Heinz-Harald Brockmann und Kai Harders fehlen auf dem Bild.

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Die übrigen Fotos (Frank Grünberg) sind in einer Bildergalerie zusammengefasst. Sie ist nur einen Mausklick entfernt –>.

 

Grünkohlessen des OV Schenefeld 2017

Auch das diesjährige Grünkohlessen des OV wurde von einem Willkommensgruß unseres OV-Vorsitzenden Gerd Manthei. Deshalb beginnt dieser Bericht mit Gerds Rede.

Liebe Gäste, liebe Freunde!

Nicht die Zeit rennt, sondern wir – und so werde ich mir Zeit nehmen, um unsere Ehrengäste gebührlich zu begrüßen.

Ich begrüße unseren Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann, der demnächst zum 10-ten Mal bei der Bundestagswahl kandidiert. Ich sage, die größte Wertschätzung in unserem Ortsverein ist Dir gewiss, denn wie sagt Edwin Jungblut immer: „Ich habe schon viele Kreis- und Bundestagsabgeordnete erlebt, aber mit Ernst Dieter haben wir den fleißigsten Politiker in unseren Reihen.“ Ich sage noch dazu: „Ernst Dieter, da du top vernetzt bist und einen hohen Bekanntheitsgrad in deinem Wahlkreis besitzt, muss sich dein Gegenkandidat von der CDU im Wettbewerb um die Wählergunst ganz warm anziehen. Wir Schenefelder wollen mit vollem Einsatz das Mögliche zu deinem Erfolg beitragen.

Zunächst aber steht die Landtagswahl an und wir steuern voller Optimismus gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Kai Vogel den Direktsieg in seinem Wahlkreis Schenefeld/Halstenbek/Pinneberg an. Herzlich Willkommen Kai, als großer Fürsprecher für Schenefelder Belange hast du längst bewiesen, dass du zu uns passt.

Herzlich willkommen Christiane Küchenhof! Als unsere allseits beliebte Bürgermeisterin, genau wie Ernst Dieter top vernetzt als Vizechefin des SPD-Landesverbandes. Zur Wiederwahl mit fast 90% der Stimmen beglückwünschen wir dich, so kannst du die Schenefelder Farben auf der landes- und bundespolitischen Bühne weiter erstrahlen lassen.

Außerdem heiße ich herzlich willkommen unsere Erste Stadträtin Monika Stehr, Nils Wieruch, unseren Fraktionsvorsitzenden, Ingrid Pöhland, die Vorsitzende des Finanzausschusses, Albert Burs, den AWO-Vorsitzenden, Willy Matzen, den Vorsitzenden der Kräla-Vereinigung, Frank Grünberg, den Ehrenvorsitzenden der SPD Freilassing, der seit über 30 Jahren aktiv in der Kommunalpolitik ist und Peter Wieruch, der die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein für seine Arbeit im Weissen Ring erhalten hat.

Liebe Freunde der Sozialdemokratie, heute steht nicht nur die „Liebe zu Schenefeld“ im Vordergrund, sondern auch die Liebe zum Grünkohl und natürlich auch die Liebe zum vielstimmigen Miteinander.

Euren Appetit, liebe Freunde, müsst ihr heute nicht zügeln. Im Gegenteil, lasst eure Geschmacksknospen heute so richtig jubilieren; sozusagen als Vorgeschmack auf den Jubel unserer SPD zum Ausgang der Landestagswahl, der Bundestagswahl und der Bürgermeisterwahl.

Soviel ich weiß, wird auch scharfer Senf zum Grünkohl gereicht. Da ist Schärfe auch angebracht, aber rechte Scharfmacher brauchen wir nicht, keinen Populismus und schon gar keinen Hass innerhalb unserer Gesellschaft. Wir brauchen Frieden und noch mal Frieden, der aus Liebe, Freude am Leben und aus Gerechtigkeit entsteht.

Wir sollten, ja wir müssen den größtmöglichen Nutzen aus unseren kommunalen ehrenamtlich erbrachten Taten ziehen. Das geht aber nur, wenn wir den richtigen Brennstoff in uns aufnehmen, so wie heute am gastlichen Tisch mit dem Winterklassiker Grünkohl, der uns mit Vitaminen und vielen anderen wertvollen Inhaltsstoffen aufbaut und beflügelt.

Liebe Festmahlfreunde, deshalb geben wir uns nun dem genussvollen Leben hin und bieten unseren Leibern Gutes, damit unsere Seele Lust hat, darin zu wohnen.

Danach ließen Ernst Dieter Rossmann, Kai Vogel, Frank Grünberg und Nils Wieruch es sich nicht nehmen, über den Lauf der Weltgeschichte im Bund, im Land und Kreis und in Schenefeld zu reden.

Ernst Dieter berichtete über den neuen Wind in Berlin, der von der Kandidatur von Martin Schulz beflügelt durch die Partei weht und Siegeszuversicht im kommenden Wahlkampf verbreitet.

Kai Vogel erzählte ausführlich von den Erfolgen und Zielen der SPD in Kiel, insbesondere in der Schulpolitik.

Nils Wieruch gab diesmal keinen Überblick zur Kommunalpolitik, sondern schilderte wie sehr ihn die Rede von Björn Höcke in Dresden im Ball- und Brauhaus Watzke zum deutschen Geschichtsbild bewegt hat.
Mit dem eindringlichen Appell, dass wer im Denkmal für die ermordeten Juden Europas eine Schande erblickt, niemals für Deutschland sprechen dürfe, endete der Schenefelder SPD-Fraktionsvorsitzende.

Eine besonders kritische und nachdenklich stimmende Rede hielt das Ortsvereins-Mitglied Edwin Jungblut zu aktuellen Themen.

Bevor die Schüsseln und Bestecke zu klappern anfingen, heiterte Frank Grünberg die Tafelrunde mit Geschichten rund um den Grünkohl auf.

Ja und während des Essens meldete sich Ernst-Dieter noch mal zu Wort, wie er es schon angekündigt hatte – diesmal als Grünkohlexperte, die Grünkohlsaison fordert ihm schon einiges ab. Wir haben sein Lob über den im Sportrestaurant gereichten Kohl natürlich mit großer Freude gehört.IMG_3623aBlick in die Tafelrunde. Mehr Fotos gibt es –> hier.