Der Aldi-Markt an der Friedrich-Ebert-Allee soll von der Straße weg auf den derzeitigen Parkplatz verlagert werden. Auf Anregung von Kai Harders trafen sich die SPD-Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt mit den betroffenen Anwohnern im Garagentrakt hinter dem Neubau-Gelände des Aldi-Marktes. Mehr als 40 Anwohner waren dazu erschienen. Vor der Sitzung des Ausschusses am Donnerstag, dem 13. Dezember ging es darum, noch einmal die Sorgen der Anwohner anzuhören und gleichzeitig die Betroffenen auf den neuesten Stand der Aldi-Planung zu bringen. Bereits in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungs-Ausschusses hatte sich die SPD für Veränderungen eingesetzt, von denen bereits mehrere in die Planung eingeflossen sind.

Kai Harders erläutert die Planungen

So wurde eine deutliche Verbesserung durch die Reduzierung der Fußweg-Querungen von 13 auf 5 erreicht. Der Grenzabstand wird auf 5 m erweitert, dadurch verlagert sich das Gesamtobjekt 2 m nach Süden, was bei der Reduzierung der Verschattung eine Rolle spielt. Eine weitere Forderung der SPD wird umgesetzt mit der Lärmschutzwand zur Tierarztpraxis hin, die mit einer Tür versehen wird. Es entfallen die 3 Parkplätze neben der Tiefgarage und einer weiteren Forderung der SPD folgend wird geprüft, ob die Überdachung der Rampenanlage verlängert werden kann.

In dem Gespräch mit den Anwohnern, an dem von SPD-Seite auch Ronald Vierke, Ulla Kriete, Reimer Schlegel und Frank Grünberg teilnahmen ergaben sich noch folgende Punkte, die im Rahmen der Ausschusssitzung zu behandeln sind:

So tauchte seitens der Anwohner die Frage auf, ob man den Fußweg zu den hinten gelegenen Häusern durch die Solaranlage von Aldi mitversorgen kann. Für den Fußweg sollte unbedingt der Kantstein erhalten bleiben, eventuell ist eine seitliche Sicherung zu überdenken.

Aldi Gespräch 2

Die SPD-Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt bei den Anwohnerinnen und Anwohnern

Darüber hinaus besteht der Wunsch, die Müllcontainer in den geplanten Aldi-Abschirmwall zu integrieren und die Pflege der Bepflanzung an die Anwohner abzutreten gegen eine entsprechende Entlohnung. In dem ruhigen und guten Gespräch wurden dann auch noch für die anderen Betriebe auf dem Gelände Wünsche geäußert, um die sich der Ausschuss unbedingt kümmern sollte. Hier bestand gegenüber der Firma Schinken Huber der Wunsch nach späterer An- und Ablieferung, die heute bereits um 4.00 Uhr in der Nacht beginnt und als sehr störend empfunden wird. Gleichfalls sollte die Lüftungsanlage von Schinken Huber von der Lärmbelastung her überprüft werden. Die An- und Abliefertermine von Aldi und Rossmann sollten unbedingt aufeinander abgestimmt werden und das Problem der Anlieferung bei Rewe mit großen LKW, die auch die Anfahrt von Rettungsfahrzeugen zu den Anwohnern beeinträchtigen, nochmals überprüft und gegebenenfalls geändert werden.