Die Schullandschaft in Schenefeld wurde in den letzten fünf Jahren ziemlich durchgeschüttelt. Real- und Hauptschule laufen als Schulformen aus und neben dem Gymnasium Schenefeld hat sich auf Elternwunsch die Gemeinschaftsschule Achter de Weiden etabliert.
Heiß diskutiert wurde die Frage, ob das Abitur am Gymnasium Schenefeld in 12 oder 13 Jahren abgelegt werden kann. Nach einer kontroversen Diskussion in den Gremien der Schule und der Politik hat sich der um ein Jahr verkürzte Bildungsweg durchgesetzt.
An diesen Strukturen werden wir nicht weiter rütteln, außer die Schulen tragen Änderungswünsche an uns heran.
Durch die Wahlfreiheit für die Eltern hat sich der Konkurrenzkampf zwischen den weiterführenden Schulen verschärft. Keine Schule kann sich mehr sicher sein, die notwendigen Schülerzahlen auf Dauer zu erreichen, sondern muss permanent ein attraktives, auch neben den eigentlichen Unterrichtsstunden, Angebot vorhalten. Eltern entscheiden über die künftige Schulkarriere ihres Kindes nach dem Profil und den Angeboten der Schule. Daher gilt es immer mehr, die Schenefelder Schulen zukunftssicher und attraktiv zu halten. Auch an den Grundschulen ist dieser Druck spürbar.
Ein Mittagstisch, das Nachmittagsangebot und die ergänzenden Aktivitäten werden der Schlüssel für das Wahlverhalten der Eltern sein. Diesem Wettbewerb werden wir uns stellen und finanziell flankieren.