Herzlich willkommen auf der Internetseite der Schenefelder SPD / Kreis Pinneberg
 
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Auf dieser Internetseite präsentieren wir Ihnen unseren Ortsverein und seine Aktivitäten, die Mitglieder und die Arbeit der SPD-Fraktion in der Schenefelder Ratsversammlung und eine Übersicht der unterschiedlichen Wahlen mit Informationen zu unseren Kreistags-, Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten.  
 
Seit 1907 gibt es den SPD-Ortsverein Schenefeld und 1911 engagieren sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Schenefelder Kommunalpolitik. Unter der Rubrik Geschichte haben wir diese stolze Historie ausführlich dokumentiert.  
 
In der Rubrik Schwerpunktthema finden Sie Informationen zum Thema Flüchtlinge und auch konkrete Möglichkeiten den in Schenefeld angekommenen Menschen zu helfen.
 
Wir laden Sie ein, in unserem Angebot zu stöbern und hoffen, dass Sie etwas Interessantes für sich entdecken können.  
 
Bei Fragen, Wünschen, Anregungen, Kritik oder Kontaktwünschen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.
In der Rubrik "Kontakt" finden Sie die entsprechenden Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!
 

 

Bericht vom Skatturnier

von Anne-Kristin Kellner.

P1050643Im Bild die Übergabe des Blumenstraußes durch Gerd Manthei und Ulla Kriete an Inge Rüpcke

Es herrschte mal wieder hervorragende Stimmung beim SPD-Skat-Turnier am 17. November im Wohnpark Inge Rüpcke.
Die Skatspieler spielten an 12 Tischen um tolle Tischpreise. Das Skat-Turnier der Schenefelder SPD ist bekannt für gut gefüllte Räume und gute Verpflegung. Zwischendurch konnten sich die Spieler mit dem berühmtem 3-Gänge-Menü (Wurst, Brot und Senf) und einem kühlen Getränk zu kleinen Preisen erfrischen.
Nicht bei allen Spielern war das Kartenglück an diesem Abend mit von der Partie , aber am Ende war jeder der Teilnehmer auch mit den anderen Preisen hochzufrieden. Es ging keiner leer aus.
Jan Timmermann lobte die tolle Atmosphäre und die Bewirtung durch die ehrenamtlichen SPD-ler Ulla Kriete, Brigitte Daum, Willy Matzen und Anne-Kristin Kellner, die sich auch dieses Mal wieder gerne in den Dienst der Spieler stellten.
Mit einem wunderschönen Blumenstrauß bedankte sich die SPD bei Inge Rüpcke, die natürlich wie immer mit dabei war, für die freundliche Aufnahme in ihren Räumen.
Alle Teilnehmer und Helfer fiebern schon dem nächsten Skatabend in 2018 entgegen.

Rede der Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski zum Volkstrauertag am 19. November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei Sonntage vor dem ersten Advent erinnert uns der Volkstrauertag an alle Opfer von Krieg und Gewalt.
Fordert uns aber auch auf zum Nachdenken, darüber, wie wir heute auf Krieg, Gewalt, Terrorismus reagieren und was wir ganz persönlich, für Freiheit und Menschlichkeit tun können.
Darum haben wir uns heute hier am Ehrenmal getroffen.

Gudrun BichowskiIch freue mich, dass Sie gekommen sind.
Mit zu den erschütternden Quellen der Kriege gehört die Feldpost.
Hier ein Auszug eines Briefes von einem Soldaten.
“Meine Lieben, ich vermisse Euch ganz doll und meine Stimmung schwankt auch immer hoch und runter. Untergebracht bin ich in einem Schlafsaal mit 6 X 25 Metern für 25 Soldaten. Dieser Raum dient jedoch nicht nur zum Schlafen, sondern ist auch Wohn- Arbeit und Besprechungszimmer. Wir sind eng zusammengerückt. Draußen müssen wir uns selbst bekochen. Am schlimmsten ist es, wenn ich Kinder weinen höre. Es tut mir schon gewaltig weh in meinem Herzen.”
Meine Damen und Herren, es ist kein Brief aus dem 1. oder 2. Weltkrieg, nein ein Brief aus Afghanistan, der 2013 geschrieben wurde.

Ja, es gibt wieder Feldpost aus Kriegen mit deutscher Beteiligung.
Es gibt wieder Briefe von einer Front, die die Soldaten auf ganz eigene Art mit der Heimat verbindet. Und wieder sind deutsche Soldaten fern der Heimat, am Hindukusch und in der Wüste von Mali involviert und in Gefahr.

Vor acht Jahren wurde der erste deutsche Soldat in Afghanistan getötet, ihm sollten noch 56 weitere folgen.
Der Einsatz ist ein Anderer als in den Weltkriegen, die Angst der Soldaten und deren Angehörige ist aber die gleiche.
Ein Mensch stirbt im Auslandseinsatz, weil er tut was sein Auftrag ist.
Ein Auftrag den das deutsche Volk ihm gegeben hat, dessen Recht und Freiheit er geschworen hat zu verteidigen.

Dennoch galt, in den ersten Jahren, der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan als Friedensmission.
Doch als noch mehr Menschen ihr Leben in diesem Land lassen mussten, erst bei Anschlägen und später in Gefechten spricht der damalige Verteidigungsminister von kriegsähnlichen Zuständen.
In vielen Briefen drückten Soldaten ihren Missmut darüber aus.
War es nicht Krieg in dem sie sich befanden?
Was musste noch geschehen.
Sie fühlten sich von den Politikern alleingelassen.
Ob wir mit den Einsätzen unser Soldaten einverstanden sind oder nicht, sie und Ihre Angehörigen sollten nie das Gefühl haben von uns allein gelassen zu werden.

Meine Damen und Herren während wir hier stehen, gleich den Kranz niederlegen und die Musik uns begleitet, werden weltweit Kriege geführt und Menschen getötet, basteln Terroristen hier in unserem Land an Sprengkörpern, die Menschen töten sollen.
Unsere Ohnmacht wird durch diese Nachrichten offen gelegt.

Ich selbst gehöre zu einer Generation, die Krieg im eigenen Land nie erlebt hat. Gehöre aber zu einer Generation, die durch die Nachkriegszeit geprägt wurde.
Es hat gedauert, bis ich auf Fragen , Antworten bekam und dann immer noch nicht alles verstanden habe.
Zum Beispiel: Was ist eine Gefangenschaft, warum haben Familien sich aus den Augen verloren und wurden auseinandergerissen, weil sie auf der Flucht waren.
Warum mussten Kohlen gehamstert werden, und wieso gab es so wenig zu Essen.
Wer sich so erinnern kann, hat bestimmt viel von der Botschaft des Volkstrauertages verstanden.

Es berührt mich heute noch zutiefst, dass die Menschen unter der Naziherrschaft so unsäglich gelitten haben.
Wir Kinder der Nachkriegsgeneration sind jene, die wissen, aber als kleines Kind nicht verstanden haben, was der Weltkrieg für die Menschen bedeutet hat.
Und diese Kinder gehören auch zu den Zeitgenossen, die sich an den Spruch von damals erinnern der in aller Munde war.
Nie wieder Krieg !
Wie viel Wert hat das Motto heute eigentlich für uns?
Denn nach den Weltkriegen folgten deutsche Einsätze im Kosovo, Afghanistan, Irak und jetzt Mali.
Aber nicht als Eroberer, sondern weil wir aus unser Geschichte gelernt haben.
Das seelische Leid betrifft nicht nur die Vergangenheit, sondern gilt auch für jeden aktuellen Krieg dieser Welt.

Können wir Weltfrieden erreichen?
Ich würde es mir sehr wünschen, glaube es aber nicht.
Es gibt zu viele Baustellen und wir werden keine Friedensmaschine erfinden können. Als einzelner kann man da wenig tun.
Und die wenigen Möglichkeiten die wir haben, sollten wir nutzen.
Wir sollten Nachdenken über die Ursachen von Kriegen und deren Abschaffung wachhalten.

Es ist ein Beitrag zum Frieden, wenn man sich für andere Menschen einsetzt und das beginnt bei jedem zu Hause.
In der Familie, im Freundeskreis, im Beruf oder in der Schule kann man Frieden schaffen, Toleranz zeigen und Lösungen für alle suchen.
Sich also für ein friedliches Miteinander einsetzen. Die Hoffnung auf Frieden sollten wir niemals aufgeben.

Es bleibt mir das Hoffen, keinen Krieg erleben zu müssen, weil ich so sehr für das Leben bin.
Die verfügbare Zeit wird immer knapper und die Kraft eines einzelnen ist begrenzt.

Meine Damen und Herren, ich hoffe sehr, dass keiner unser Glück mitgenommen hat, das Glück, das wir über 70 Jahre in Frieden und Freiheit leben konnten.

„DER FILM – CLUB“

Die SPD Schenefeld lädt ein zum „Film – Club“!

Am Sonnabend, den 11. November 2017
um 15 Uhr
im JUKS, Osterbrooksweg 25, 22869 Schenefeld

Wir haben die Idee, Filme gemeinsam zu anzusehen, die zum Nachdenken, einem Gedankenaustausch oder zur Diskussion anregen. Filme, die unter anderem auch die Grundlagen und Geschichte der Sozialdemokratie sichtbar, fühlbar und verständlich machen.
Im Anschluss an die Vorführung wollen wir in ungezwungener Runde bei einem Getränk nach Wahl ins Gespräch kommen.

Wir starten mit „Die Unbesiegbaren“ aus dem Jahr 1953, dem ersten DEFA-Film zur Geschichte der sozialistischen deutschen Arbeiterbewegung.

Dieser Film führt uns zurück in das Jahr 1889, zu Zeiten der Sozialistengesetze.

unbesiegbaren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In eine Zeit, in der Sozialdemokraten für ihre politische Meinung noch ausgegrenzt und von der Obrigkeit verfolgt wurden.

Wir freuen uns auf viele Interessierte und wünschen uns einen anregenden Nachmittag!

 

 

Rohre in der Erde – Was passiert mit dem Schenefelder Stromnetz?

Am Mittwoch, den 8. November 2017
19 Uhr
Im LUSTiS 53,6 – Industriestraße 10 – in Schenefeld

Zum Jahr 2021 laufen die Konzessionsverträge für die im Stadtgebiet Schenefelds verlegten Versorgungsleitungen für Strom und Gas aus. 

Die Stadt Schenefeld muss bis zu diesem Zeitpunkt das Ausschreibungsverfahren für die Konzessionsvergabe vorbereitet und durchgeführt haben.

Die Schenefelder SPD möchte sämtliche Aspekte dieser Thematik beleuchten und alle Akteure und Interessierte zur Diskussion und zum Meinungsaustausch einladen.

Ablauf:

Impulsreferate zur Situation in Schenefeld

Nils Wieruch, Fraktionsvorsitzender der SPD-Schenefeld
– Historische Entwicklung in Schenefeld

Roman Schneider, smm Managementberatung
– Ablauf des Konzessionierungsverfahrens

 

Talkrunden
Runde 1:
Mehr als nur Rohre in der Erde

  • Bernd Peschka, SPD-Fraktion Schenefeld, Mitglied des Ausschusses für Energie, Wasser und Abwasser
  • Adam Krüppel, Geschäftsführer der Stadtwerke Wedel
  • Jannic Christensen, Schleswig-Holstein Netz AG

 

Runde 2:
Politische Steuerungsmöglichkeiten und Vorgaben

  • Thomas Hölck, SPD-Landtagsabgeordneter und Energiepolitischer Sprecher der Fraktion
  • Roman Schneider, smm Managementberatung
  • Dörte Dietrich-Garwinski, SPD-Halstenbek, stellvertretende Vorsitzende des Werkausschuss Halstenbek und Mitglied des Aufsichtsrates GWHtel